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1. Gemeindeentwicklung Für eine prospektive und nachhaltige Gemeindeentwicklung ist die entsprechende Zonenplanung weitsichtig zu entwickeln und unter Einbezug der Ressourcen entsprechend regelmässig zu überprüfen und bei Bedarf anzupassen. Dabei soll der Erhalt des Ortsbildes ein stetiges und wichtiges Kriterium sein. Innovative Ideen und Projekte sind durch die Behörden zu fördern und nicht zu behindern.

2. Steuern, Gebühren, Abgaben Uznach soll eine attraktive Standortgemeinde mit einem gesunden Finanzhaushalt werden. Es sollen keine weiteren Schulden mehr angehäuft werden. Der Steuerfuss muss kontinuierlich gesenkt werden. Die finanziellen Mittel sind haushälterisch einzusetzen und Notwendiges muss von Wünschbarem klar getrennt werden. Ausgaben der Gemeinde für nicht obligatorische Leistungen sollen gemäss dem Verursacherprinzip kostenneutral bleiben.

3. Gewerbe, Landwirtschaft Die SVP setzt sich für vorteilhafte Rahmenbedingungen zugunsten eines leistungsstarken Uzner Gewerbes ein. Einheimische Betriebe sind bei Arbeitsvergaben im Rahmen des Möglichen zu bevorzugen. Die SVP setzt sich grundsätzlich für die Gewerbe- und Handelsfreiheit ein. Die einheimische Landwirtschaft ist in ihrer Entwicklung zu fürdern. Der innovative Landwirt soll seitens der Gemeinde in seiner Tötigkeit unterstützt werden.

4. Verkehr Die SVP will sicheren und fliessenden Verkehr. Von verkehrsbehindernden Massnahmen wie Begegnungszonen, Tempo 20/30-Zonen in den Quartieren, baulichen Schikanen, etc. ist grundsätzlich abzusehen. Der öffentliche Verkehr ist der Nachfrage anzupassen. Betreffend der geplanten, regionalen Umfahrungsstrasse behält sich die SVP eine Meinungsbildung nach pragmatischer Beurteilung des Projektes vor.

5. Sicherheit Die Ordnung und Sicherheit für die Bevölkerung ist durch angemessene Präsenz durch Sicherheitskräfte zu gewährleisten. Die Eigeninitiative bei Verdacht ruf an soll beim einzelnen Bürger vermehrt ins Bewusstsein gerufen und gefördert werden.

6. Asyl- und Ausländerpolitik Die von der Gemeinde zu erbringenden Leistungen im Asylbereich sind auf das Notwendigste zu beschränken. Das Ausländergesetz (AuG) ist konsequent anzuwenden. Einbürgerungen sollen nicht ein Instrument der Integration sein, sondern den Abschluss des erfolgreichen Integrationsprozesses bilden. Unsere Gesetze, Kultur und Traditionen sind seitens der Ausländer zu akzeptieren und zu befolgen. Eine Paralellgesellschaft wird nicht toleriert.

7. Schule, Bildung Die Erziehung der Kinder ist primär die Aufgabe der Erziehungsberechtigten. Der Erfolg einer leistungsfähigen Schule liegt nicht nur bei der Schulführung und der Lehrerschaft, sondern insbesondere bei der Eigenverantwortung der Erziehungsberechtigten. Teure Sonderschulungsmassnahmen dürfen nur in ausgewiesenen Fällen erfolgen und müssen in einem nachvollziehbarem Rahmen bleiben. Die SVP befürwortet die attraktive und zukunftsorientierte Berufslehre wie auch die schulische Weiterbildung.

8. Verwaltung Die SVP verlangt eine bürgernahe, effiziente und schlanke Verwaltung. Die Verwaltung ist für den Bürger da, nicht umgekehrt. Der Personal- und Organisationsaufwand muss laufend überprüft und wenn nötig korrigiert werden. Regionle Synergien sind jederzeit zu suchen und die Zusammenarbeit mit umliegenden Gemeinden zu optimieren.