CHF 500'000 sollen still und leise verschwinden (2017)

Am Dienstag 25. April 2017 wurde der Öffentlichkeit im Schulhaus Aula Haslen die Laufende Rechnung vorgestellt. Das der Bürgerschaft im Vorfeld prognostizierte Defizit von minus CHF 300'000 entpuppt sich nun als Gewinn von CHF 1'500'000, was somit einer Besserstellung von 1,8 Millionen Franken entspricht. Jahr für Jahr bestätigt sich, dass den UznacherInnen ein permanent zu hoher Steuerfuss belastet wird. Uns werden damit systematisch Steuern auf Vorrat eingezogen.

Die gewinnorientierte Gemeinde Uznach hatte in der Vergangenheit überschüssige Einnahmen mit übermässig hohen, ausserordentlichen Abschreibungen bei den Schulhäusern unzweckmässig verwendet. Unsere Schulhäuser sind dadurch bereits für Generationen im Voraus abbezahlt. Einer forcierten Steuersenkung auf das Niveau der Nachbargemeinden ist mit diesen überschüssigen Steuereinnahmen Priorität einzuräumen.

Neu bedient man sich jetzt der Methode "Vorfinanzierung".

Von den heute 1.5 Millionen Gewinn sollen davon CHF 500'000 jetzt als "Vorfinanzierung " wieder im „Kostenmonster“ Schule verschwinden. Hinter dieser Zahlenlist "Vorfinanzierung Schule" versteckt sich jedoch buchhalterisch ein inakzeptables, ausserordentliches Abschreiben auf Vorrat. Damit wird die „Profitmaschine“ Uznach künstlich schlechter gestellt und dem braven Steuerzahler einmal mehr suggeriert, dass sich in der Steuerpolitik-Uznach so schnell nichts ändern lässt.

Die Finanzpolitik von Uznach vermittelt uns ein Bild der Bequemlichkeit, indem sich Uznach auf Vorrat am Taschenbeutel der UznacherInnen bedient. Mittels administrativ-technischen Methoden werden uns dunkle Wolken prognostiziert. Die Uzner SVP weist diesen gemeinderätlichen Antrag zurück und schlägt vor, diese halbe Million Mehreinnahmen wie üblich dem Eigenkapital zukommen zu lassen, um einen zukunftsorientierten, verträglichen Steuerfuss zu realisieren. SVP Uznach